Gottesdienste ab 17. Mai

Mit Abstand – Zusammen unter neuem Dach

Die Situation rund um das Coronavirus hat Vieles verändert. Wir Gläubigen mussten mehrere Wochen auf unsere Gottesdienste verzichten. Jetzt ist es wieder möglich, die heilige Messe zu feiern. Ab dem 1. Mai 2020 sind in NRW öffentliche Gottesdienstfeiern wieder gestattet. Für das Bistum Aachen hat Generalvikar Dr. Andreas Frick diese Möglichkeit am 24. April per Verordnung bestätigt. 
Die Kirchengemeinden gehen mit dieser Möglichkeit sehr unterschiedlich um. Einige haben bereits seit dem 2. Mai Eucharistiefeiern, andere bieten sie später an oder wollen, solange die Pandemie nicht vorbei ist, gar keine Gottesdienste halten.

Die Gremienvertreter von Pfarreirat und Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Pantaleon haben entschieden, dass der erste öffentliche Gottesdienst am 17. Mai 2020 in der Pfarrkirche sein wird. 

Obwohl sich nun vieles „normalisiert“, gilt auch für uns noch nicht der „Normalzustand“. Denn das Virus SARS-CoV-2 begleitet uns weiterhin und wir müssen wohl oder übel damit leben. Und wenn wir ehrlich sind, dann werden wir keine hundertprozentige Sicherheit in öffentlichen Gottesdiensten hinbekommen. Daher muss ein jeder für sich abwägen, ob sie oder er zu einem Gottesdienst in die Kirche geht.
Wir werden alles unternehmen, durch die Einhaltung von Hygieneregeln eine Ansteckung möglichst unwahrscheinlich zu machen. Letztendlich hängt es zu einem großen Teil vom umsichtigen Verhalten aller Gottesdienstbesucher ab, ob es zu einer Ansteckung kommt. 

Dennoch, weil die Kirche aus dem gottesdienstlichen Geschehen, besonders aus der Eucharistiefeier, lebt, wollen wir es wagen! Dafür sind aber auch Einschränkungen notwendig. 
So ist die Personenzahl in der Kirche begrenzt, damit die erforderlichen Mindestabstände zwischen den Gottesdienstbesuchern eingehalten werden können. Wenn diese Personenzahl erreicht ist, können keine weiteren Gottesdienstbesucher eingelassen werden! Darüber mag man trefflich streiten, aber es dient nur der Sicherheit aller. 
In der Pfarrkirche St. Pantaleon, in der wir zunächst wieder Gottesdienste feiern, sind deshalb Sitzplätze, Ein- und Ausgangsbereiche sichtbar gekennzeichnet. Außerdem verfügt die Kirche über ein großes Raumvolumen und kann gut durchlüftet werden. Der Eingang in die Kirche wird über den Parkplatz möglich sein.
In jeder zweiten Kirchenbank können nur zwei Personen Platz nehmen, nämlich jeweils am Bankende. So ist ein Abstand von 1,50 m garantiert. Die Sitzflächen werden dazu gekennzeichnet. Nicht zu besetzende Bänke sind gesperrt. In der Kirche stehen uns jetzt 50 Sitzplätze zu Verfügung. Wir wollen damit eine mögliche Ansteckungsgefahr mindern und das geht nur mit Einschränkungen. Bitte melden Sie Ihr Kommen telefonisch im Pfarrbüro an.

Wir empfehlen Gemeindemitgliedern, die aufgrund ihres Alters oder einer Vorerkrankung zu einer besonders gefährdeten Gruppe zählen, weiterhin auf Rundfunk-, Fernseh- und Internetgottesdienstangebote zurückzugreifen.

Es ist schön, dass wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern können. Damit das so bleibt, bitten wir Sie für die Feier noch einige Regeln zu beachten:

  • Bitte kommen Sie nicht früher als 30 Minuten vor Beginn der Gottesdienstfeier. Wenn Sie in die Kirche kommen, oder sie verlassen, achten Sie bitte auf den gebotenen Abstand zum Mitmenschen.
  • Bitte versammeln Sie sich auf keinen Fall vor oder nach dem Gottesdienst in oder vor der Kirche.
  • Der Zugang zur Kirche erfolgt über die Gartenstraße und den Parkplatz. Das Bauplatzsperrgitter wird dazu geöffnet. Der Kirchenzugang ist nur über den barrierefreien Eingang möglich.
  • Bitte beachten Sie die nötigen Sicherheitsabstände und beachten Sie die Sitzplatzmarkierungen in und vor den Kirchen. Nur eindeutig markierte Sitzplätze dürfen eingenommen werden. Diese Plätze sind vorher telefonisch im Pfarrbüro anzumelden.
  • Wenn alle Sitzplätze besetzt sind, können keine weiteren Gottesdienstbesucher eingelassen werden!
  • Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit.
  • Wir bitten darum, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Die Weihwasserbecken sind weiterhin leer.
  • Beim Spenden der hl. Kommunion ist auf ausreichend Abstand zu achten.
  • Der Friedensgruß entfällt.
  • Die Mundkommunion ist leider nicht möglich.
  • Wenn Sie Krankheitssymptome haben oder sich nicht gut fühlen, verzichten Sie bitte zum Wohle aller auf einen Gottesdienstbesuch.
  • Folgen Sie bitte unbedingt den Anweisungen des Ordnungsdienstes. Von unserer Seite aus geben wir uns die größte Mühe, eine für alle sichere und wohltuende gottesdienstliche Feier zu ermöglichen.

Die Abstandsregelung und die damit verbundene Sitzplatzreduzierung gelten auch für Taufen, Hochzeiten und für die nachzuholende Erstkommunionfeier. 

Beerdigungen werden möglichst noch bis Ende der Sommerferien direkt auf dem Friedhof stattfinden. Die Trauerhalle in Otzenrath bleibt auch weiterhin geschlossen.

Wir bitten für diese Maßnahmen um Ihr Verständnis. Nur gemeinsam und verantwortungsbewusst können wir diese herausfordernden Zeiten gestalten.

Herzlich Willkommen in der Pfarrgemeinde St. Pantaleon Hochneukirch

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu unserer Homepage gefunden haben.

Zur Pfarre St. Pantaleon gehören neben Hochneukirch die Kapellengemeinde St. Simon und Judas Thaddäus in Otzenrath/ Spenrath und die Dörfer Hackhausen und Holz. Sie sehen hier schon einmal unsere beiden Kirchengebäude: Zum einen die Pfarrkirche St. Pantaleon und zum anderen die Kapelle Simon und Judas Thadäus, die im Ortsteil Otzenrath steht.

Die Pfarre liegt am westlichen Rand der GdG Jüchen und ist umgeben von den großen Stadtzentren Neuss, Mönchengladbach und Grevenbroich. Sie liegt an einem guten Verbindungsnetz aus Autobahnen und Eisenbahnlinien zur Landeshauptstadt Düsseldorf und der Großstadt Köln. Die Ortschaften mit dörflicher Struktur und familien-freundlichen Wohnbereichen werden von ca. 4400 Christinnen und Christen bewohnt.

Kennzeichnend für alle Orte ist ein hohes Maß an Heimatverbundenheit, das sich in unterschiedlich ausgeprägtem Brauchtum ausdrückt. Die Pflege nachbarschaftlicher Kontakte ist vielen Bürgerinnen und Bürgern wichtig.

Die ehemals selbstständige Pfarre St. Simon und Judas Thaddäus ist durch die Umsiedlung in Folge des Braunkohletagebaus "Garzweiler II" im Jahr 2008 in die Pfarre St. Pantaleon eingegliedert worden. Dieser Prozess ist durch den damaligen Pfarrer Hans-Peter Jeandrée und viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut begleitet und gestaltet worden, so dass heute ein gutes Miteinander möglich ist.

Mittlerweile ist St. Pantaleon Teil der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Jüchen. Die GdG umfasst die Pfarreien St. Georg Neuenhoven, St. Jakobus Jüchen, St. Martinus Bedburdyck, St. Martinus Gierath und St. Pantaleon Hochneukirch. Seit 2010 sind diese Pfarren auch im Kirchengemeindeverband (KGV) zusammengeschlossen, der die Personalangelegenheiten regelt und Träger der fünf Kindergärten ist.

St. Pantaleon Hochneukirch

Spenden-Aktion „Gut bedacht!“

Für die Sanierung unseres Kirchendaches müssen wir nach jetzt vorliegender Kostenschätzung einen Betrag von rd. 600.000,--€ selbst aufbringen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, so können Sie das entweder direkt im Pfarrbüro tun oder Sie überweisen Ihre Spende auf folgendes Konto: 

Spendenkonto
IBAN DE15 3106 0517 1500 4260 35
BIC GENODED1MRB
Stichwort: Gut bedacht!

Auf Wunsch wird Ihnen gerne eine Spendenquittung ausgestellt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe sagt Ihnen im Namen des Kirchenvorstands
Franz-Karl Bohnen, Pfarrer