Hand in Hand verlässt das Thomas-Morus-Haus

Als uns am 7. Juli 2022 die Bitte vorgetragen wurde, in den Räumen des Thomas-Morus-Hauses eine Lebensmittelausgabe einzurichten, hat der Kirchenvorstand noch am gleichen Tag zugestimmt und schon am Dienstag, den 12. Juli konnten Bedürftige zum ersten Mal dort Lebensmittel erhalten.

Das Angebot der Nutzung sollte, und das wurde vom ersten Tag an deutlich kommuniziert, nur vorübergehend sein. Die räumlichen Möglichkeiten im TMH sind nicht dazu geeignet, die von „Hand in Hand“ gewünschten weiteren Angebote wie eine Kleiderkammer und Haushaltswarenverkauf zu gewährleisten. Der Verein plante zahlreiche Feste, die Einnahmen generieren sollten. Die in unserem Jugendheim seit Jahren tätigen Gruppen und auch die tamilische Schule mussten dafür Treffen verlegen oder sich räumlich stark einschränken. Die geplante Einrichtung eines Cafés als Treffpunkt für die Gemeindemitglieder wurde wegen der Nutzung durch den Verein hinten angestellt.

 

Ungeachtet dessen wurde auf Bitte des Vereinsvorstandes auf Kosten unserer Kirchengemeinde ein Raum im Keller mit zusätzlicher Stromversorgung ausgestattet, um die Kühlung der gespendeten Lebensmittel zu gewährleisten.

Ebenfalls auf Kosten der Pfarre wurden in der Küche neue Herde installiert.

Zusätzliche Müllbehälter wurden bestellt und regelmäßig aus Spenden der Gottesdienstbesucher und mit der Unterstützung eines ansässigen Landwirtes größere Mengen Obst und Gemüse zur Verteilung hinzugekauft.

 

Leider bemühte sich der Verein nicht um andere geeignete Räume. Der Platzmangel führte dazu, dass teilweise Fluchtwege durch Müll und abgestelltem Trödel behindert waren.

Seit dem 20.Februar 2023 ist „Hand in Hand“ eingetragener Verein und damit auch rechtlich in der Lage, andere Räume anzumieten.

Da das Haus aus Gefälligkeit zur Verfügung gestellt wurde, musste keine Kündigungsfrist eingehalten werden. Um dem Verein aber die Möglichkeit zu geben, geordnet in neue Räume umzuziehen, wurde die Aufhebung der unentgeltlichen Nutzungserlaubnis zum 28. April 2023 ausgesprochen.

Ungeachtet der Kündigung wurden am Donnerstag, dem 16. März ca. 350 kg haltbare Lebensmittel zur Verteilung an den Verein übergeben. Hierfür waren bei der Pfarrgemeinde Spenden von Einzelpersonen und eine größere Spende des Heimatvereins eingegangen. Dafür herzlichen Dank.

Die Kunden werden am vergangenen Dienstag erfreut gewesen sein über reichlich Nudeln, Reis, Margarine, Oel und Milch.

 

Die nun vom Verein und Unterstützern in den sozialen Medien verbreiteten Beleidigungen und Unwahrheiten sind nicht hinnehmbar.

Rechtsanwälte wurden eingeschaltet und die Rechtsabteilung des Bistums Aachen hinzugezogen. Die Kirchengemeinde wehrt sich gegen die mutmaßlich strafrechtlich relevanten Beschuldigungen unserer ehrenamtlich Tätigen.

Was der Verein mit diesen Aktionen zu erreichen sucht, ist nicht nachvollziehbar. Mit diesem Verhalten ist nicht nur ein baldiges Ende jeglicher Zusammenarbeit erreicht worden, sondern auch zukünftig eine schnelle und unkomplizierte Hilfe für andere Gruppen und Vereine unmöglich gemacht worden.

Update:
Aufgrund der anhaltenden Verleumdungen und Unwahrheiten, die Mitglieder/Mitarbeiter/-innen
des Vereins „Hand in Hand“ weiter verbreiten, widerruft der Kirchenvorstand mit sofortiger Wirkung
das unentgeltliche Nutzungsrecht für das Thomas-Morus-Haus.

Der Kirchenvorstand
Der Pfarreirat

Herzlich Willkommen in der Pfarrgemeinde St. Pantaleon Hochneukirch

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu unserer Homepage gefunden haben.

Zur Pfarre St. Pantaleon gehören neben Hochneukirch die Kapellengemeinde St. Simon und Judas Thaddäus in Otzenrath/ Spenrath und die Dörfer Hackhausen und Holz. Sie sehen hier schon einmal unsere beiden Kirchengebäude: Zum einen die Pfarrkirche St. Pantaleon und zum anderen die Kapelle Simon und Judas Thadäus, die im Ortsteil Otzenrath steht.

Die Pfarre liegt am westlichen Rand der GdG Jüchen und ist umgeben von den großen Stadtzentren Neuss, Mönchengladbach und Grevenbroich. Sie liegt an einem guten Verbindungsnetz aus Autobahnen und Eisenbahnlinien zur Landeshauptstadt Düsseldorf und der Großstadt Köln. Die Ortschaften mit dörflicher Struktur und familien-freundlichen Wohnbereichen werden von ca. 4400 Christinnen und Christen bewohnt.

Kennzeichnend für alle Orte ist ein hohes Maß an Heimatverbundenheit, das sich in unterschiedlich ausgeprägtem Brauchtum ausdrückt. Die Pflege nachbarschaftlicher Kontakte ist vielen Bürgerinnen und Bürgern wichtig.

Die ehemals selbstständige Pfarre St. Simon und Judas Thaddäus ist durch die Umsiedlung in Folge des Braunkohletagebaus "Garzweiler II" im Jahr 2008 in die Pfarre St. Pantaleon eingegliedert worden. Dieser Prozess ist durch den damaligen Pfarrer Hans-Peter Jeandrée und viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut begleitet und gestaltet worden, so dass heute ein gutes Miteinander möglich ist.

Mittlerweile ist St. Pantaleon Teil der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Jüchen. Die GdG umfasst die Pfarreien St. Georg Neuenhoven, St. Jakobus Jüchen, St. Martinus Bedburdyck, St. Martinus Gierath und St. Pantaleon Hochneukirch. Seit 2010 sind diese Pfarren auch im Kirchengemeindeverband (KGV) zusammengeschlossen, der die Personalangelegenheiten regelt und Träger der fünf Kindergärten ist.

St. Pantaleon Hochneukirch

Spenden-Aktion „Gut bedacht!“

Für die Sanierung unseres Kirchendaches müssen wir nach jetzt vorliegender Kostenschätzung einen Betrag von rd. 600.000,--€ selbst aufbringen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, so können Sie das entweder direkt im Pfarrbüro tun oder Sie überweisen Ihre Spende auf folgendes Konto: 

Spendenkonto
IBAN DE15 3106 0517 1500 4260 35
BIC GENODED1MRB
Stichwort: Gut bedacht!

Auf Wunsch wird Ihnen gerne eine Spendenquittung ausgestellt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe sagt Ihnen im Namen des Kirchenvorstands
Franz-Karl Bohnen, Pfarrer

Wir beten für den Frieden

Friedenskerze Ukraine 1 (c) St. Pantaleon Hochneukirch